szmmctag

hebamme4u-Ticker
  • Müde

    Heute auf der Autobahn auf dem Rückweg von meinen Großeltern die Augen zu machen wollen und gucken wohin das Auto mich fährt.

    Gut, dass Lenny dabei war.

  • Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht

    Da will man einer vermeintlichen Freundin helfen und macht alles falsch was geht. Sie verschanzt sich seit gut drei Wochen in der Bude ohne auf Anrufe, Sms oder sontswas zu reagieren. Da macht man sich doch irgendwann Sorgen. Und als ich gestern noch erfuhr dass sie seit genau dieser Zeit einfach nicht mehr zur Arbeit gegangen ist geschweige denn sich dort gemeldet hat, habe ich für mich beschlossen ihre Mutter einzuweihen, weil sie die einzige ist, mit der sie spricht. Das ging wohl nach hinten los und ich bekam einen bitterbösen Anruf.. Jetzt (oder ihrer Aussage nach vorher schon) will sie nichts mehr mit mir zu tun haben.

    Und im nächsten Moment ist ein Brief vom Amt im Kasten, der mir sagt ich solle umziehen.

    Heute Auto gekauft, ich freu mich.

    Freitag über Nacht kinderfrei, da werd ich mich doch glatt wieder ne Runde ausnutzen lassen.

    Mein Kummerkasten ist bis Sonntag weg, das ist scheiße.

    Hätte ich ein Problem damit wenn er wieder mit seiner Jugendliebe anbandelt?

  • Trennung und so

    Ich dachte immer es wäre DIE Lösung für mich. Die mir hilft selbstständig zu werden, mich kennen zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Aber zugegeben, ich fühl mich echt einsam. Ich bin überfordert mit dem Kleinen. Er hat seit dem eine Art an sich, die wirklich schwer unter Kontrolle zu bekommen ist. Ich habe das Gefühl er ist noch respektloser als vorher. Und ich höre nur noch "Ich will" von morgens bis abends. Sogar nachts.
    Schön wäre gewesen, wenn alles so weiter gelaufen wäre wie bisher, nur getrennt. Dieser gewisse Lebensstandard, die Reisen..
    Und jetzt? Bin ich eine scheiß Hartzi alleinerziehende Mutter die nichts gebacken bekommt.
    Und ich kann so schwer alleine sein, was mich in die Arme von jemandem getrieben hat der mich augenscheinlich nur ausnutzt. Und ich lasse es zu, will es sogar. Meine verloren geglaubte Libido ist zurück. Ich habe eine Art Sex Tagebuch geführt, das besagt, dass ich in 10 Monaten ganze 20 mal Sex mit meinem Mann hatte. Das sind durchschnittlich 2x im Monat. Das heißt ich hatte mit einem anderen Mann bei 3 Treffen soviel Sex wie sonst in 3 Monaten. Und es war fantastisch. Da sind sie wieder, die Gedanken an vergangene Tage, kurz vor meinem Suizidversuch. Ein Freund hunderte Kilometer weit weg und ein Ex-Freund ganz in meiner Nähe. Er durfte kommen, mich vögeln und ich war nicht allein.
    Im Moment wäre ich aber gerne allein, würde mich in meiner Einsamkeit suhlen, in Selbstmitleid versinken. Ach Moment, das tu ich ja. Dieser scheiß Teufelskreis.

  • Quälende Gedächnislücken & Aktuelles

    Ich habe wirklich das Gefühl, dass mir enorm viele Erinnerungen vor 2007 fehlen. 2007 - Suizidversuch - Klinik.
    Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern und an soo viele andere Dinge. Ich habe in letzter Zeit mit 2 meiner Ex Freunde gesprochen, die mir Dinge von früher erzählten und ich nur "Ach" und "Echt?" sagen konnte, weil ich es einfach nicht mehr wusste. Aber gut dass mich Menschen daran erinnern wie ich früher war. Und gut mir darüber Gedanken zu machen und krampfhaft zu überlegen was war und zu versuchen mir irgendwelche Dinge wieder in Erinnerung zu rufen. Wie eine Art Amnesie. Gruselig. Trotzdem scheine ich einen recht guten Eindruck hinterlassen zu haben trotz meiner.. sagen wir schwierigen Art.

    Ich habe momentan mit viel Gefühlschaos zu kämpfen. Menne und ich sind getrennt, er war 2 Wochen ausgezogen, jetzt ist er aber wieder seit 2 oder 3 Wochen hier, weil er den Lütten vermisst hat und in wiidrigen Umständen gewohnt hat und er eigentlich garkeine Trennung wollte, sondern nur dass ich aufwache und mich bewege. Letzteres hat er erreicht. Aber sicherlich nicht so wie er es geplant hat. Mir ging es in der Zeit die er weg war wirklich gut. Und seit er wieder hier ist ist es unvermeidbar dass man sein Leben wieder teilt und ein Stück weit Gefühl zulässt. Ich liebe ihn nicht mehr, das ist mir in der Zeit seines Auszugs bewusst geworden. Und je näher wir uns in den letzten Tagen gekommen sind desto schlechter ging es mir. Das will ich nicht und bin deshalb wieder auf Abstand gegangen, was er natürich als "Spiel mit seinen Gefühlen" deklariert. Diese momentane Wohnsituation ist.. ich will nicht sagen unerträglich, aber es ist schwer. Er liebt mich, will mich zurück und ich nicht. Wenn ich diesen Beziehungsdruck nicht in meinem Kopf habe verstehen wir uns gut. Ich kann Dinge tun und sagen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Das tut echt gut.

    Ich will mein eigenes Leben. Mit meinem Zwerg. Alleine. Das bedeutet noch ein hartes Stück Arbeit, aber ich bleib dran.

  • Ja? Nein? Vielleicht?

    Zusammen? Getrennt?
    Bleiben? Gehen?
    Eigene Wege bestreiten.
    Liebe. Angst.
    Feuerwerk im Bauch.
    Stark bleiben aber nicht können.
    Zu viel Harmonie.
    Liebe. Angst.
    Zu viel zu ändern.
    Durchhaltevermögen? Vertrauen?
    Liebe.
    Liebe.
    Liebe!

  • Die Sache mit dem Herzblut

    Mir ist es fast schon unangenehm immer und immer wieder über das gleiche Thema zu sinnieren, aber es schwirrt.

    Ich frage jemanden nach einem Kaffee - "Date" und möchte es im nächsten Moment wieder rückgängig machen, weil ich mich sofort mit einem Freunde suchend - Stempel behaftet fühle. Aber ich kann ihn nicht abstreiten.

    Erwartungen sind groß, wenn man sich mit jemandem trifft, den man ausnahmsweise nicht gesucht hat. Die Chemie stimmt, das Herzblut ist groß. Die eventuell folgende Enttäuschung auch.

    Ich sollte mir endlich klar machen, dass es nicht jeder so nötig hat wie ich, verdammt!

    Ich bin es leid, immer zuerst zu schreiben oder anzurufen. Und ich bin es leid immer diejenige sein zu müssen die nach einem Treffen fragt.

    Wenn ich mit jemandem befreundet bin, gebe und mache ich alles für denjenigen. Ich erwarte nicht dass mein Gegenüber das Gleiche tut, aber nur ein bisschen..
    ein bisschen von dem Gefühl "Ich bin froh dich zu haben"

  • Gefundenes Fressen

    Aus gelesenem Anlass stellt sich mir die Frage, warum die meisten Männer unfähig sind uns in unseren Aufgaben zu vertreten.
    Ich meine, gehen wir davon aus, dass wir ein Kind haben, welches vielleicht vormittags in die Kita geht. Was bleibt da noch zu tun? Ein bisschen Haushalt, evtl schnell was einkaufen. Fertig. Also liebe Männer: was ist daran so schwer? Ich rede ja nicht von mehreren Kindern, denn das ist selbst für Frauen eine organisatorische Meisterleistung, die meinen vollen Respekt bekommt.
    Ich glaube, ihr wollt das garnicht können. Ich glaube, ihr wollt euch nicht damit auseinandersetzen welche Größe euer Kind gerade trägt, welche Neuigkeiten es in der Kita gibt, welche Schuhe am praktischten sind und was das Kind gerne isst. Ich glaube ihr gefallt euch in der Rolle des Versorgers. Ihr wollt schwer arbeiten gehen um dass euch eure Frau sagt wie fleißig und hart ihr arbeitet.
    Ja, Kind und Haushalt ist Frauensache - nach wie vor. Aber sind wir mal ehrlich.. Männer können das auch einfach nicht.

  • Phasenweise

    Es kündigt sich durch unverkennbare Indizien an und trifft dich dann doch mit voller Wucht.

    Ist es das Wetter?
    Ist wieder Vollmond, dass sich mein Zwerg nachts zum AK entwickelt?
    Hat jemand meine Motivation gesehen? Und versteckt sich an gleicher Stelle vielleicht auch meine Lebensfreude?
    Mir ist kalt.
    Gibts da was von Ratiopharm?

  • Was tun, wenn..

    .. man als psychisch kranke Person mit einer Situation konfrontiert wird, mit der man im Leben nicht gerechnet hätte? Nämlich dass der sonst so starke und mit Psychenkram sonst nie etwas am Hut habende Partner auf einmal einbricht. Ich steh da, weiß genau wie er sich fühlt, wenn er sagt " Ich fühl mich irgendwie komisch", aber bin hilflos. Ich kann nichts machen. Ich fühl mich ohnmächtig. Grade er fängt an zu "schwächeln", meine särkere, mich sonst immer auffangende Hälfte? Was tun, wenn ich ihn nicht auffangen kann?

  • Wochenende ohne Mann

    Menne ist auf einem Biker-Camping-Wochenende. Ich komme erstaunlich gut klar, die Wohnung verwahrlost nicht, ich unternehme auch alleine etwas mit Lenny, koche und fühle mich ok dabei.

     

    Und jetzt kommt wieder die quälende Frage auf, ob das Vermissen nur eingebildet ist, oder ob ich mir wünsche, dass ich ihn vermisse. Die letzten Tage waren wieder etwas schwierig, Streitigkeiten die ausgeartet sind, Sex der nicht stattfindet. Meine ehrlichen Worte, die ihn sehr verletzt haben.. aber was soll ich machen? Er fragt sich und mich warum wir so wenig Sex haben und ich habe ihm endlich gesagt, dass es daran liegt, dass es mir einfach nicht so richtig Spaß macht. Das Drumherum ist gut, aber ich könnte sehr gut auf das eigentliche Rein-Raus verzichten. Klar verletzt ihn das, das gehört ja nunmal irgendwie dazu und ist für seine Befriedigung essentiell. Tja und das Ende vom Lied, ich lasse es erst garnicht zu, weil ich weiß, worauf es hinausläuft. Er sagt, ich solle mich im Kopf freier machen.. Ja und dann? Machts mir dann mehr Spaß?

     

    Ich bin gespannt wie es ist, wenn er morgen nach Hause kommt. Das ist ja auch so ein kleiner Test für unsere Ehe.. aber wie gesagt, es ist ok für mich..

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