szmmctag

hebamme4u-Ticker
  • Verzweiflung

    Ich bin mal wieder am Ende. Ich kämpfe um etwas für das es sich nicht zu kämpfen lohnt. Ich weiß nicht warum ich so dumm bin. So viele Dinge, die passiert sind, so viel Schmerz, so viele Wunden, soviel Verletzung und trotzdem liebe ich ihn und ich verstehe nicht wieso. Vielleicht weil ich dumm bin oder naiv oder einfach nur an dem festhalten möchte was ich hatte..

  • Kopfkino & wirre Träume

    Es fing damit an, dass ich gestern vor dem Schlafen daran dachte meinen Erzeuger umzubringen. Der erste Gedanke war einfach mit einer Knarre zu ihm nach Hause zu fahren. Dann dachte ich woher die Pistole nehmen und was mach ich wenn er garnicht da ist?
    Die zweite Option war auf seiner Hochzeit diesen Monat aufzukreuzen. Ja, er heiratet. Ich stürme die Hochzeit, bringe erst ihn um und dann mich.

    Daraus resultierte mein Traum, in dem er einen Puff mit Kindern aufmachte.
    Ich rede mit ihm und er erzählt mir voller Stolz, dass meine Schwester dabei erst 11 war. Und er gibt zu: Ja, ich bin pädophil.

    Und ich bin glücklich.

  • Unmensch

    Was bin ich bloß für ein Mensch??
    War ich schon immer so oder bin ich in den letzten Monaten erst so extrem geworden?
    Ich nutze wissentlich jemanden aus, von dem ich weiß dass er sich verliebt hat. Ich weiß genau ich will nichts von ihm, trotzdem lasse ich ihn in dem Glauben Hoffnung haben zu können. Und wieso? Weil ich ein Arsch bin, der grade diese einsamen Stunden mit Telefonaten und/oder Nachrichten totschlägt.
    Ich weiß einfach nicht mehr wo ich hingehöre. Ich breche regelmäßig zusammen, trinke viel zu viel und habe seit einer Ewigkeit wieder geritzt.
    Ich weiß nicht was ich will. Ich will ausgenutzt werden, dennoch geliebt werden. Menschen die zu viel Interesse an mir haben nerven mich. Die, die keines oder wenig haben reizen mich. Die Arschlöcher, wie ich eines bin.
    Menne bringt mich immer wieder um den Verstand. Mein einziger Wunsch ist von ihm los zu kommen. Wie kann es sein, dass er es schafft mich so wütend, aber gleichzeitig verletzt und traurig zu machen? Meine Freunde.. meine noch vor einiger Zeit so dankbar angenommenen Freunde nerven mich. Blöde Ratschläge, keine Ratschläge, auf der anderen Seite Ego-Trips, so wie ich selber einen fahre. Ich will allein sein und will es auch wieder nicht.
    Ich weiß nicht was ich will. Es war alles so verhältnismäßig einfach noch vor ein paar Monaten. Da war meine nach außen hin heile Welt, die aber ums Verrecken aufrecht gehalten werden musste. Nun habe ich selber den Entschluss gefasst mich meiner Käseglocke zu entziehen und zerbreche daran. Ich brauche eine Konstante und habe sie nicht. Ich weiß nicht wohin mit mir und meinen ständig wechselnden Gefühlen.
    Ich habe meinen Sohn, meinen unfassbar tollen Sohn.. Aber selbst er erdrückt mich mit seiner Zuneigung.
    Ich weiß nicht wohin dieser Weg mich führt, vermutlich in die Klapse. Diese Pseudo Freunde werden mich nie verstehen. Ich bin einfach allein mit dem Scheiß, vielleicht will ich es auch so, weil ich mich eh von allen unverstanden fühle.
    Diese Jahr könnte wahrlich nicht beschissener beginnen.

  • Sag etwas dazu ...

    Du willst gehen, ich lieber springen
    Wenn du redest, will ich singen
    Du schlägst Wurzeln, ich muss fliegen
    Wir haben die Stille um uns totgeschwiegen
    Wo ist die Liebe geblieben

    Ich fühl' mich jung und du dich alt
    so fallen wir um, uns fehlt der Halt
    Wir müssen uns bewegen
    Ich bin dafür, du dagegen
    Wir gehen auf anderen Wegen

    Mein Herz schlägt schneller als deins,
    sie schlagen nicht mehr wie eins
    Wir leuchten heller allein,
    vielleicht muss es so sein

    Mein Herz schlägt schneller als deins,
    sie schlagen nicht mehr wie eins
    Wir leuchten heller allein,
    vielleicht muss es so sein

    Sind ein festgefahrenes Ritual, das immer stärker brennt
    und ich frage nicht mehr nach,
    was uns verbindet oder trennt,
    weil ich weiß, wir fahren weiter im Kreis
    Wir müssen atmen, wieder wachsen
    bis die alten Schalen platzen
    und wo wir uns selbst begegnen,
    fallen wir mitten ins Leben
    Wir gehen auf anderen Wegen

  • Müde

    Heute auf der Autobahn auf dem Rückweg von meinen Großeltern die Augen zu machen wollen und gucken wohin das Auto mich fährt.

    Gut, dass Lenny dabei war.

  • Gut gemeint ist nicht gleich gut gemacht

    Da will man einer vermeintlichen Freundin helfen und macht alles falsch was geht. Sie verschanzt sich seit gut drei Wochen in der Bude ohne auf Anrufe, Sms oder sontswas zu reagieren. Da macht man sich doch irgendwann Sorgen. Und als ich gestern noch erfuhr dass sie seit genau dieser Zeit einfach nicht mehr zur Arbeit gegangen ist geschweige denn sich dort gemeldet hat, habe ich für mich beschlossen ihre Mutter einzuweihen, weil sie die einzige ist, mit der sie spricht. Das ging wohl nach hinten los und ich bekam einen bitterbösen Anruf.. Jetzt (oder ihrer Aussage nach vorher schon) will sie nichts mehr mit mir zu tun haben.

    Und im nächsten Moment ist ein Brief vom Amt im Kasten, der mir sagt ich solle umziehen.

    Heute Auto gekauft, ich freu mich.

    Freitag über Nacht kinderfrei, da werd ich mich doch glatt wieder ne Runde ausnutzen lassen.

    Mein Kummerkasten ist bis Sonntag weg, das ist scheiße.

    Hätte ich ein Problem damit wenn er wieder mit seiner Jugendliebe anbandelt?

  • Trennung und so

    Ich dachte immer es wäre DIE Lösung für mich. Die mir hilft selbstständig zu werden, mich kennen zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Aber zugegeben, ich fühl mich echt einsam. Ich bin überfordert mit dem Kleinen. Er hat seit dem eine Art an sich, die wirklich schwer unter Kontrolle zu bekommen ist. Ich habe das Gefühl er ist noch respektloser als vorher. Und ich höre nur noch "Ich will" von morgens bis abends. Sogar nachts.
    Schön wäre gewesen, wenn alles so weiter gelaufen wäre wie bisher, nur getrennt. Dieser gewisse Lebensstandard, die Reisen..
    Und jetzt? Bin ich eine scheiß Hartzi alleinerziehende Mutter die nichts gebacken bekommt.
    Und ich kann so schwer alleine sein, was mich in die Arme von jemandem getrieben hat der mich augenscheinlich nur ausnutzt. Und ich lasse es zu, will es sogar. Meine verloren geglaubte Libido ist zurück. Ich habe eine Art Sex Tagebuch geführt, das besagt, dass ich in 10 Monaten ganze 20 mal Sex mit meinem Mann hatte. Das sind durchschnittlich 2x im Monat. Das heißt ich hatte mit einem anderen Mann bei 3 Treffen soviel Sex wie sonst in 3 Monaten. Und es war fantastisch. Da sind sie wieder, die Gedanken an vergangene Tage, kurz vor meinem Suizidversuch. Ein Freund hunderte Kilometer weit weg und ein Ex-Freund ganz in meiner Nähe. Er durfte kommen, mich vögeln und ich war nicht allein.
    Im Moment wäre ich aber gerne allein, würde mich in meiner Einsamkeit suhlen, in Selbstmitleid versinken. Ach Moment, das tu ich ja. Dieser scheiß Teufelskreis.

  • Quälende Gedächnislücken & Aktuelles

    Ich habe wirklich das Gefühl, dass mir enorm viele Erinnerungen vor 2007 fehlen. 2007 - Suizidversuch - Klinik.
    Ich kann mich kaum an meine Kindheit erinnern und an soo viele andere Dinge. Ich habe in letzter Zeit mit 2 meiner Ex Freunde gesprochen, die mir Dinge von früher erzählten und ich nur "Ach" und "Echt?" sagen konnte, weil ich es einfach nicht mehr wusste. Aber gut dass mich Menschen daran erinnern wie ich früher war. Und gut mir darüber Gedanken zu machen und krampfhaft zu überlegen was war und zu versuchen mir irgendwelche Dinge wieder in Erinnerung zu rufen. Wie eine Art Amnesie. Gruselig. Trotzdem scheine ich einen recht guten Eindruck hinterlassen zu haben trotz meiner.. sagen wir schwierigen Art.

    Ich habe momentan mit viel Gefühlschaos zu kämpfen. Menne und ich sind getrennt, er war 2 Wochen ausgezogen, jetzt ist er aber wieder seit 2 oder 3 Wochen hier, weil er den Lütten vermisst hat und in wiidrigen Umständen gewohnt hat und er eigentlich garkeine Trennung wollte, sondern nur dass ich aufwache und mich bewege. Letzteres hat er erreicht. Aber sicherlich nicht so wie er es geplant hat. Mir ging es in der Zeit die er weg war wirklich gut. Und seit er wieder hier ist ist es unvermeidbar dass man sein Leben wieder teilt und ein Stück weit Gefühl zulässt. Ich liebe ihn nicht mehr, das ist mir in der Zeit seines Auszugs bewusst geworden. Und je näher wir uns in den letzten Tagen gekommen sind desto schlechter ging es mir. Das will ich nicht und bin deshalb wieder auf Abstand gegangen, was er natürich als "Spiel mit seinen Gefühlen" deklariert. Diese momentane Wohnsituation ist.. ich will nicht sagen unerträglich, aber es ist schwer. Er liebt mich, will mich zurück und ich nicht. Wenn ich diesen Beziehungsdruck nicht in meinem Kopf habe verstehen wir uns gut. Ich kann Dinge tun und sagen ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Das tut echt gut.

    Ich will mein eigenes Leben. Mit meinem Zwerg. Alleine. Das bedeutet noch ein hartes Stück Arbeit, aber ich bleib dran.

  • Ja? Nein? Vielleicht?

    Zusammen? Getrennt?
    Bleiben? Gehen?
    Eigene Wege bestreiten.
    Liebe. Angst.
    Feuerwerk im Bauch.
    Stark bleiben aber nicht können.
    Zu viel Harmonie.
    Liebe. Angst.
    Zu viel zu ändern.
    Durchhaltevermögen? Vertrauen?
    Liebe.
    Liebe.
    Liebe!

  • Die Sache mit dem Herzblut

    Mir ist es fast schon unangenehm immer und immer wieder über das gleiche Thema zu sinnieren, aber es schwirrt.

    Ich frage jemanden nach einem Kaffee - "Date" und möchte es im nächsten Moment wieder rückgängig machen, weil ich mich sofort mit einem Freunde suchend - Stempel behaftet fühle. Aber ich kann ihn nicht abstreiten.

    Erwartungen sind groß, wenn man sich mit jemandem trifft, den man ausnahmsweise nicht gesucht hat. Die Chemie stimmt, das Herzblut ist groß. Die eventuell folgende Enttäuschung auch.

    Ich sollte mir endlich klar machen, dass es nicht jeder so nötig hat wie ich, verdammt!

    Ich bin es leid, immer zuerst zu schreiben oder anzurufen. Und ich bin es leid immer diejenige sein zu müssen die nach einem Treffen fragt.

    Wenn ich mit jemandem befreundet bin, gebe und mache ich alles für denjenigen. Ich erwarte nicht dass mein Gegenüber das Gleiche tut, aber nur ein bisschen..
    ein bisschen von dem Gefühl "Ich bin froh dich zu haben"

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